Life of a STUNTWOMAN: FLUCHEN, BRÜLLEN und eine volle BRUST

Life of a STUNTWOMAN: FLUCHEN, BRÜLLEN und eine volle BRUST

Der Titel klingt vielversprechend. Ich weiß 🙂

Und diese Geschichte ist tatsächlich sehr, sehr lustig, wie ich finde.

Denn „Life of a STUNTWOMAN“ ist wirklich so einiges, aber niemals langweilig.

Bei diesem Dreh war ich frisch gebackene Mama und stillte noch ziemlich viel.

Aber jetzt mal ganz von Anfang an:

Mein Stuntkoordinator rief mich eines Tages an und fragte mich, ob ich schon wieder einsatzfähig sei, nach meiner Geburt.

Ich fragte um was es ging, und er erklärte mir, dass ich eine besoffene Selbstmörderin spielen soll, die sich von einem Hochhaus stürzen möchte, davor aber schreit und schimpft was das Zeug hält.

Ich musste nicht lange überlegen, und schickte gleich mein Castingvideo der Regisseurin.

Hier das Castingvideo

Es war wirklich total nach meinem Geschmack. Fluchen, schreien und die Sau raus lassen.

Am Tag des Drehs war ich natürlich etwas nervös, denn ich war noch nie so lange von meinem Sohn weg gewesen. Ich wusste ja auch nicht wie lange dieser Dreh dauern würde.

Felix war zwar schon 10 Monate alt, aber essen wollte er nicht wirklich. Nur Mamas Busen. Ich habe also 7 Flaschen abgepumpte Muttermilch kalt gestellt und mein Mann freute sich auf die traute Zweisamkeit mit unserem Sohn.

Drehstart war Sonnenaufgang. Ich wurde in der Maske sehr liebevoll mit den Worten: „Du bist ja viel zu schön für diese Rolle“, empfangen, und freute mich auf die Schreierei.

Ich stand den ganzen Tag auf dem Geländer in 20 Metern Höhe und schrie mir die Seele aus dem Leib. Echt geil.

Unter mir die Feuerwehr. Die hatten es echt lustig. Und ich improvisierte und war voll in meinem Element.

Der Stunt war dann, dass ich von einem „Feuerwehrmann“ mit dem Feuerwehrschlauch in den Balkon zurück geschossen wurde. Das drehten wir gefühlte 1000 mal, denn der Wind war nicht unser Freund. Pralle Sonne, Wind und Höhe machten mir überhaupt nichts aus, denn ich genoss es wirklich wahnsinnig zu brüllen, zu schimpfen und zu schreien 🙂

Nachdem ich mit dem Feuerwehrschlauch bearbeitet wurde 🙂

Nach 18 Stunden waren wir dann endlich fertig mit den Dreharbeiten und ich sehnte mich wieder sehr nach meinem Sohn. Und auch mein Busen sehnte sich nach Felix, denn die Milch ist während der Dreharbeiten nicht nur einmal eingeschossen 🙂 Ich war voll bis zum Anschlag und es sah fantastisch aus, tat aber weh.

Ich war auch nicht die einzige, die dies bemerkte, denn eine Maskenbildnerin kam zu mir und fragte mich mit vorgehaltener Hand, ob ich Silikonbrüste hätte. Ich musste wirklich aus vollstem Herzen lachen, und meinte nur: “ Nein, die sind auch bald wieder weg. Mein Sohn wird schnellstens dafür sorgen wenn ich zu Hause angekommen bin.“

Mein Stilbusen 🙂

Der Film in dem ich hier übrigens zu sehen bin heißt: „Anna Fucking Molnar“ und ist von und mit Nina Proll. Gibt es übrigens auch als DVD 🙂

Ma, bin ich froh das meine Stillzeit vorbei ist 🙂 Aber für solche Rollen bin ich nach wie vor sehr gerne zu haben.

Das war also meine dritte Episode von „Life of a Stuntwoman“.

Hast du die anderen schon gelesen?

Eine wunderschöne Zeit und einen tollen Tag wünscht auf jeden Fall

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Nora Summer

MutMacherin, Stuntwoman, Dipl. Astrologin und Storytellerin aus Klosterneuburg

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